Autogenes Training bei
Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (nach Schultz)
Das
autogene Training ist eine Selbstentspannungsmethode. Es
kann unter anderem helfen bei Schlafproblemen, Nervosität,
Konzentrationsschwäche, Ängsten, Kopfschmerzen.
Durch das Trainieren einer muskulären
Entspannung (Schwereübung) und die damit verbundene
Gefäßentspannung mit verstärkter Durchblutung
(Wärme) wird das vegetative Nervensystem beeinflußt.
Diese sogenannte "Umschaltung"
hat positive Auswirkungen auf Organe und Psyche. Die Ruhe-,
Schwere-, Wärme- und Atemimpulse stehen im Mittelpunkt
der Übungen des autogenen Trainings.
Autogenes Training mobilisiert das
Selbstvertrauen und erweitert die persönliche Toleranzgrenze.
Man wird ruhiger und entspannter, aber keineswegs unempfindlicher.
Kinder lernen, neue Erfahrungen mit
ihrem Körper zu machen. Sie erfahren, daß sie
mit ihren Gedanken ihren Körper steuern können,
daß ihnen der Körper "gehorcht". So
erleben sie eine zunehmende Stärkung des Selbstbewußtseins.